Probleme sind da, um gelöst zu werden …

auch wenn es Absagen regnete – Dienstag früh musste Alain Wafelmann seine Austria Tour (BusBim Slam, Dialekt Slam Habakuk Slam) aus familiären Gründen absagen – es gelang auf den Fahrt von Leoben nach Wien das Starterfeld der „Gesetzten“ zu fixieren.

Das Fixplatz-Starterfeld Schreibi Schreibmüller, Andi Pianka, Barbara Sabitzer und Jimi Lend erweiterte noch Slampapa Markus Köhle, die gute Seele des BusBimSlam Andi Plammer und last but not least die BusBimSlam-Erfinderin El Awadalla.

Beim Opferlamm-Text holte der Slammaster aus gutem Grund noch keine Jurywertung ein, weil das Pubikum sich noch einigermaßen schattige Plätze suchte.

Aber dann, so etwa 10 nach 10 im und am 10ten ginggs richtig los: Mit, sich zum Schluss zur Ganzkörper-Performance steigernden Texten von der „Reim-Bar“ erreichte Jimi Lend für die Startnummer 1 beachtliche 38 Punkte (und den Finaleinzug).

Schreibis Ausflug in den Boulevard-Journalismus („Beinamputierter auf freiem Fuß“) sicherte auch ihm mit 36 Punkten einen Platz im Finale.

Markus Köhle „rockte“ mit seiner „R-literation“ nicht nur „rasante Radieschen“ (36 Punkte), bevor Barbara Sabitzer mit Kärntner Idiom die Ursachen des Hypo-Deseasters entschlüsselte. In favoriten ein gewagtes Unterfangen, immerhin 35 Punkte).

Andi Pianka, Seriensieger am Reumannplatz fand durchaus Verständnis für sein Hexidezimalsystem, wenn auch das Favoritner „Laufpublikum“ teilweise überfordert schien (35 Punkte).

Da war es wirklich nur mehr eine Frage der Zeit oder … besser, es war Zeit für Fragen!

Die stellte Fragenweltmeister Andi Plammer und schaffte mit 39 Punkten suverän das Finale.

Nun lag es an der „Rebellin mit dem Superhirn“ BusBimSlam Erfinderin El Awadalla, die Zwischenreihung noch zu verändern. Und tatsächlich, mit der Höchstpunktezahl setzte sich Dialektautorin auch souverän an die Spitze.

Das Finale eröffnete Schreibi mit einigen deftigen „Aufreißsprüchen“ (28 von 30 möglichen Punkten), Jimi Lend brachte sehr poetische Passagen aus seimen Buch (29 Punkte), Andi Plammer erhielt für seine Wahlrede (unter Verwendung von englischen Songtiteln) die maximalen 30 Finalpunkte bevor sich schließlich El Awadalla mit dem Amtstitel-Abkurzungsverzeichnis der steiermärkischen Landesregierung – ein Beispiel-Text für Experimental-Literatur – ebenfalls mit 30 Finalpunkten und mit den maximal erreichbaren 70 Gesamtpunkten zur „Queen of Reumannplatz“ kürte.

 Angemerkt sei noch, dass es gelungen ist, sowohl BusBimSlamTermine (10. Reumannplatz, 11. Zentralfriedhof Tor 3, 12. Schedifkaplatz) und regelmäßige Poetry slams wie den 79. Dialekt Poetry Slam im Tschocherl und den Habakuk-Slam in Leoben terminlich so abzustimmen, dass Überschneidungen nicht tragend werden. Sollte es einmal – wegen eines einmaligen Events (wie beispielsweise das Wasserweltfest am Freitag, den 13.) Überschneidungen geben, dann wird halt versucht, Auftritte zu kombinieren (so ist Schreibi um 17:15 h und Yasmo um 19:00 h auf der Wasserweltbühne zu sehen und hören.

Aber vielleicht wird ja in Zukunft alles besser, gibt es nun doch eine facebook-Seite für die Terminkoordination!

Günther Tschif Windisch
Vors. kulturinitiative tmbh
http://www.tschif.at.nr
mail to tschif@gmx.at

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