mehrmehrmehr- wir wollen meer

Der Elternleinplatz war in Sonnenstrahlen und Rot gefasst, weshalb eine schattige leicht luftige Ausweichmöglichkeit an der Ecke Klavarienbergstrasse/Hernalser Hauptstrasse gewählt wurde, direkt neben der CityBikeStation. Fahrräder mögen wir ja, weshalb eine Frau mit Ukulele, die sich gerade ein CityBike wählen wollte, als Glücksfee eingesetzt wurde.

Sie ließ Mieze Medusa bei 37°C als erste auf die Bühne. Ihr Text zum Thema B-Rated und die Forderung, dass mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt werden sollte, brachte ihr 13 Punkte. Es folgte Simon Tomaz mit einem Text zur Kunst, zu MC Escher und Dalis flowende Uhren, 10 Punkte. Philipp Herold führte die Spielweisen weiter und befand, dass jede_r auf seine/ihre Art spiel, ob mit Zahlen oder Buchstaben und alle anderen Variationen, 12,5 Punkte.

busbim17_01Die zweite dreier Runde begann mit Andi Pianka, der etwas über Witze zu sagen hatte, 12,5 Punkte. Nadja Bucher prokalimierte für jedes Ding seinen/ihren Platz um eine Sinn des Lebens zu entdecken, 10 Punkte. Markus Köhle beendete dieses dreier Gespann und forderte die Menge mit ihm „schleich di“ seiner Ex hinterherzuwerfen, ein Passant hob unschuldig die Hände, 14,5 Punkte.

busbim17_02Die dritte Runde eröffnete das Team Bernadina, sie kochten gemeinsam und wandelten die Bühne zu einem blutigen Tatort, 13 Punkte. Adrian suchte nach dem inneren Kind mit Hilfe der Frühlingsgefühle, 11 Punkte. Jasmin schrieb ihrer Mutter eine Antwortemail und erzählte ihr vom Alltag in Wien, 10,5 Punkte.

Die letzten vier der Vorrunde wurden von Fanny Famos eingeleitet mit einem dreiteiligen Text zur Anamnese, 12 Punkte. Elwood Loud macht sich und das Publikum zu Legastnikern und forderte alle dazu auf: mehr Würger Behren! 11,5 Punkte. Christian Schreibi Schreibmüller berichtete davon, dass was getan wird, wenn wer was gesagt hat und zu welchen fatalen Dingen dies führen kann, 12 Punkte. Concerto Crystal formte eine Trilogie zu Wahrhein, Wissen und Glauben und spielt sich mit verschiedenen Formen, glauben zu wissen, was wahr sein könnte, 11,5 Punkte.

Aufgrund Punktegleicheit gab es ein Finale bestehend aus fünf Poet_innen. Es begann mit Christian Schreibi Schreibmüller, der einer Bank vertraute und seine Erfahrungen damit, 12 Punkte. Fanny Famos ziterte Shakespeare und macht sich auf die Suche, welche Seite gewählt werden soll, die eigene oder die andere, 10 Punkte. Bernadina brachten einen Hundedialog, wo nicht ganz klar war, wer nun Hund und Herrchen/Frauchen darstellen sollte, 11 Punkte. Markus Köhle berichtet aus dem Alltag der Österreicher: wursteln satt wüten, 12 Punkte. Mieze Medusa erzählte von ihrer Ansicht zum Sport und rappt mit einem beatgebenden Publikum, mehrmehrmehr! 13 Punkte. Damit gewinnt Mieze Medusa die 17. Auflage des BusBimSlam im Jahr 2013. Gratulation, sie weiß eben wo es langgeht!

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Danke an das zahlreiche Publikum bestehend aus Poet_innen und Passant_innen.
Großes Dankeschön an Heavy Pedals, heute mit Raph für die Technik und das honigkuchenpferdgelbe Lastenrad!

Morgen gehts im 18. Bezirk um 18 Uhr weiter. juchuiii!!!

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