Bus Bim Slam # 15, Heimspiel für Tschif

#15 bus BimHeuer konnte der Slammaster des Dialekt Poetry Slams endlich in seinem Heimatbezirk Bus-Bim-slammastern, und das bei herrlichem Slamwetter, wunderbarem Publikum und tollen SlammerInnen.
Prückl-Slam-Ausrichter Elwood Loud eröffnete und hinterfrug Heuschnupfen, H.C. Strache und Texte, die mitten im

Sa tz … schließlich „nordic-walkte“, also „ging er mit Stock“ zu 25 Punkten. Andi ALSO Plammer konterte im Fragenduell mit Nacktscannern am FKK-Strand, gegenderden Herrenpilzen und „de-Fekter“, heimste gleich den ersten 10er ein und kam mit 36 Punkten souverän in die nächste Runde.
BusBimSlam_Juni2013 006Das interaktive Publikum, darunter der Dialekt-Slam-DJ Ernesto, Klaus Pöchacker und Liedermacher KoDo untesrtützte den Slammaster von Beginn an hervorragend bei der Ermittlung der Jurywertungen.
Eben diese Punkteermittlung veranlasste auch Andi Pianka, mit dem Pippi-Langstrumpf-Zitat („zwei mal zwei …“) zu beginnen und die Pi mal Daumen – Rechenmethode aufs Korn zu nehmen, bevor er den Wein- in einen Lachkeller umfunktionierte (28 Punkte).
RobinRobin kam groß heraus – obwohl er keine Natur mag – aber er denkt halt sehr posi- und auch sehr tief und bekam den verdienten Applaus durch freiwillige Misshandlung zweier Gliedmaßen, 32 Punkte und den Aufstieg in die Zwischenrunde.
Jasmin Manuela, die so ist wie sie ist, also „für nichts zu haben“, machte lautstark „bum, bum, bum“, meinte mit Blick auf den Slammaster, dass es nie zu spät sei „für eine glückliche Kindheit“ und heimste 30 Punkte ein.
Die aus Leoben angereiste Jungmaturantin Viktoria Vorraber „machte Zukunft“, replizierte aber noch ihre Maturagegenstände und hat vor allem beim kreativen Gestalten ihre Probleme mit „braun“. 33 Punkte bei ihrem 3. Slam und: Zwischenrunde.
Martin Fritz aus Innsbruck kam wieder einmal seinem Bildungsauftrag nach, dozierte über das „Einemsen“ und schloss seine wissenschaftliche Abhandlung mit dem Kernsatz „Geld macht alles“ (sogar eine Emser-Nasendusche). Das aufmerksame Publikum ermittelte 33 Punkte.
Zwischendurch gab es für den schon leicht dehydrierten Slammaster Gösser-Spenden, u. a. auch von der Slam B Veranstalterin Diana Köhle.
„So wird das nichts“, meinte der geknickte und zurechtgewiesene Markus Köhle, der zwar mit seiner Nichte nicht ins Reine kommt, wohl aber mit verplisster, fetter Afrofrisur und 38 Punkten in die Zwischenrunde.
Das letzte k.o.-Duell steigt:
Georg (und nicht Schurl!) Harlekin beginnt sich auszubreiten bis die Suppe im Magen köchelt; dann gehts nach draußen, in die grüne Wiese. Gepflückt und in die Vase gestellt ist für ihn schlussendlich die Erlösung und bringt nach übereinstimmender Meinung so um die 29 Punkte.
yannickYannick, reisst das Publikum mit seinem interaktiven Text „MEIN´S“ mit und (weil: „Ego ist Muss „) beeindruckt auch die Jury: 38 Punkte.
Die zwischendurch vom kritischen Teil des Pubikums (ein etwas wackeliger Biertrinker) geäußerte Meinung „kennt ma des Göld net fia wos Gscheiters ausgebn, wia für Bledsinn reden?“ wird relativ einfach mit dem Argument entkräftet, dass die SlammerInnen zwar nicht umsonst aber gratis slammen und sich ihr Bier selbst bezahlen.
AndiAndi Plammer (he is from Austria!) eröffnet die Zwischenrunde mit seiner Songtitel-Wahlrede, privatisiert die Post (return to sender) und macht sein Vorhaben „we will rock you“ wahr .              34 Punkten.
Robin bringt mehrere Texte, wobei immer der nächste „ein anderer Text“ ist. „Wo schmerzt Du?“ wird gefragt und die „SCH – AU – FELL“ zerlegt, bis er zum Schluss aufs „UM“ gekommen ist – leider aber nicht ins Finale, weil´s halt ein bisserl weniger Punkte waren als beim ALSO Plammer.
Die Dreiergruppe der Zwischenrunde beginnt mit Victoria Vorraber. Sie hat einfach keine Zeit“ Keine Zeit zum Nichtstun, keine Zeit, um Zeit zu haben. Keine Zeit und 33 Punkte – soviel Zeit muss sein.
Markus Köhle mit den abgenippelten Brustwarzen erzählt aus seiner Kindheit, in der er um die Fußsohlen zu schonen in die Kirche gerobbt ist und in drei Schichten – am Estrich – am liebsten unter Gunter und auf Lara lag – 38 Punkte!
Papst Yannick – Kevin der erste – entwarf das Programm für das nächste vatikanische Konzil. Die wichtigsten Punkte sind: Eine Skype-Verbindung (als Ersatz für das Beten), ein Video-Chat mit Jesus und die Abschaffung des Zölibats (etwas altmodisch – Anmerkung des Slammasters). Neu hingegen die vatikanische Kondommarke „Virgin Mary“ und die nächsten Reiseziele (Malediven und Amsterdam). 35 Punkte und gemeinsam mit Markus Köhle der Finaleinzug.
Das Finale begann mit der Reh-trospektive von Andi Plammer, der Reh-my Martin trank, bis es ihn reh-ckte und er, ein wenig reh-stfett, den Reh-start-Knopf drückte. 34 Punkte.
Yannick tauchte aus der Vergangenheit wieder auf, gab bedingungs-Los Einblicke in sein Liebesleben und erinnerte sich an Brustkorbbewegungen, bevor er das lieb-Los zog. 37 Punkte.
Markus Köhle war wieder einmal interaktiv unterwegs und führte das Publikum an der Nase herum, thematisierte fruchtbare Ohren und standhafte, für Haarfistig geeignte Haare um schließlich mit tollen Infinitivkonstruktionen auf die Dachpappe, nein auf die Würstbude am Kopf zu kommen. 33 Punkte und damit dritter Platz.
A propos „Würstlbude“, die ja eigentlich eine Kebab-Bude ist: Der schon beim vorjährigen Bus Bim Slam gut frequentierte Nahversorger war nicht nur aufmerksamer Zuhörer sondern stellte auch für die Zeit des Bus Bim Slams die Renovierungsarbeiten an seiner Behausung ein, um die Veranstaltung nicht zu stören!
16Zurück zum Siegespodest: Yannick – ziemlich überlegener Sieger des Bus Bim Slams # 15, Andi Plammer Rudolfsheim-Fünhauser Bus Bim Slam Vize Meister 2013 und Slampapa Markus Köhle ehrenvoller Dritter des besten Bus Bim Slams an diesem Tag.
Dass die Nachbesprechung etwas ausführlicher ausfiel, ist auch der Grund für die verspätete Blogeintragung. Man möge Nachsicht walten lassen, mit dem Slammaster
Tschif
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