Der Slam der Rekorde

Der 5. Busbimslam am Siebenbrunnenplatz wurde von einem wunderbaren Opferlamm eröffnet: Andi Pianka mit einem seiner assoziationsreichen Texte, vorgetragen in einem Höllentempo – der Bus hat ihn trotzdem gestoppt.

Der 5. Busbimslam hat einige Rekorde für die folgenden Slams vorgegeben: Dreizehn SlammerInnen wollten mitmachen, zehn wurden ausgelost. Den kürzesten Auftritt hatte gleich als erste Slammerin Kitty. Nach nur eineinhalb Minuten wurde sie vom Bus gestoppt.

Ein weiterer Rekord: Es gab drei Ex-Aequo-Wertungen. Also mußten in der zweiten Runde Moritz Beichl und Jimi Lend sowie Simon Tomaz und Jasmin zweimal gegeneinander antreten. Im Finale kam es nocheinmal zu einem Stechen, nämlich zwischen Mieze Medusa und Simon Tomaz. Mieze Medusa hat schließlich gewonnen. Ihre Genehmigung, nach der sie ständig fragte, setzte sich gegen Simons Wa(hl)-Gesänge durch.

Das Stechen war – auch weil es entsprechende forderungen aus dem Publikum gab – ein Beitrag von drei Sätzen der beiden mit der gleichen Punktezahl. Obwohl es nicht so einfach ist, zu definieren, wann ein Satz anfängt und wieder aufhört, haben sich alle SlammerInnen an diese Regel gehalten und eine kurze aber prägnante Performance geliefert.

IMG_3053Die Marktstandler, die gleich hinter uns Obst und Gemüse verkauften, hätten gern Dino Trener im Finale gesehen und gaben ihm in der 2. Runde sechs Punkte. Aber diese Wertung wurde nicht berücksichtigt, ebenso die zehn Punkte für ihn aus dem Publikum.

Jimi Lend, der bisher bei allen heurigen Busbimslams ins Finale kam, wurde Dritter.

Wer hat sonst noch mitgemacht: Tschif mit seinen steirischen Lebensweisheiten, Nadja Bucher, die einfach längere Busintervalle gebraucht hätte; Anna Schremsin, die uns die gute Nachricht überbrachte, daß es nicht so schlimm, Wände zu beschreiben. Dino Trener mit der Blutgruppe H.C.-negativ.IMG_3057

Tschif hat natürlich auch Werbung für den Dialekt-Poetry-Slam im Tschocherl gemacht.

Es hat nicht geregnet, der 14A war ziemlich pünktlich (entgegen der herrschenden Meinung, der Bus komme niiie), viele Leute haben zugehört – und einmal hat sogar die Sonne geblinzelt.

Obwohl der 14A nicht allen Glück gebracht hat, gibts ein Tschiis-Photo zum Schluß.IMG_3080

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