10 Uhr, Sonntags am Reumannplatz

Sonntag, es ist 10 uhr, wir befinden uns im 10. beim Reumannplatz am 10. Juni, die vereinenden Zahlen rufen zu einem neuem Slam.

Nach ein paar Tropfen, wurde die Lautsprecherbox bei der Bushaltestelle ins Trockene gestellt und war Auftakt zu einem weiteren Slam im öffentlichen Raum. Aufgrund der Uhrzeit waren noch nicht so viele Menschen auf der Straße anzutreffen, aber es ergab sich, dass sich zu den vier Fixstarter_innen Andi Piank, Die Karin und die Gebrüder Wolfgang und Holger Heyer noch drei weitere Slammer gesellten. Es wurde eine muntere Runde, die auch Menschen anzogen, die die ganze Zeit über blieben und Jury und Glücksfee mimten. Daneben gab es ein Laufpublikum, die mal verweilten, mal vorbeizogen, mal quer durch die imaginäre Bühne düsten um den 66A Bus zu erreichen.

Eröffnet wurde der Slam von Simon, der einen Text über seine Oma, die pleite ist, brachte und erklärte, was zur Pleite führte und wie damit umgegangen wird. Zweiter der ersten Paarung war Wolfgang Heyer, der eine Radioshow darbot quer durch die deutschsprachigen Dialekte. Aus dieser Paarung wurde Wolfgang als Finalmitstreiter erkoren. Die zweite Paarung bestand aus zwei mit dem Namen Michael, wobei der eine sich weiter als Emroe vorstellte. Dieser brachte einen Text über seinen Bruder und Bruderliebe und alles was dazu gehört. Der andere Michael erfüllte sich einen Wunsch, in dem er endlich Rapper spielen konnte und seine Skills so tight sind, dass sie sogar den Atlantik zum Verdampfen bringen. Diese Paarung entschied Emroe für sich. Die dritte Paarung wurde von Holger Heyer, Andi Pianka und Die Karin bestritten. Holger erzählte von dem Dilemma keine Dusche zu besitzen und die Komplikationen zum nächstliegenden Hallenbad zu kommen, ohne Auto und ohne Fahrrad. Von Andi Pianka gab es zwei Texte, einen über be-hüt-ete Menschen, Glühbirnen und die Abseitsstellung, sowie ein Märchen, das ein Rätsel zur Lösung hatte. Die Karin berichtete über die allgenenwertige Frage „was machst du so?“ und die Studienwahl Mensch zu sein oder zu werden. Aus der dritten Paarung gingen Holger und Andi Pianke als Finaleinzüglinge hervor.

Das Finale eröffnete Emroe mit einem weiteren Text zu seinem anderen Bruder und den Gedanken über Familiengeschichte und Weihnachten. Es folgte Wolfgang mit der Fortsetzung seines Radioquerschnitts durch die deutschsprachigen Dialekte. Andi Pianka gab einen lokalpolitischen Text gegen den Hassprediger. Holger erzählte von seiner Indienreise, die durchwachsen war, aber auf eine Wiederholung hofft.

Emroe belegte den dritten Platz. Holger erreichte den dritten und Wolfgang den zweiten Platz. Andi Pianka konnte den Slam im 10. für sich entscheiden.

 

Morgen am 11. Juni, geht es um 11 Uhr im 11., Station Leberberg weiter.

Slammasterin: Mieze Medusa. Fixstarter_innen: Andi Pianka, Jimi Lend, Tschif, Ana Ryue. Weitere vier Plätze sind vor Ort zu besetzen.

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